Wenn Muslime Feste Feiern – das Opferfest

Es war die Nacht vor dem grossen Opferfest. Ich stellte mich auf Schlaflosigkeit ein, da ich vorgewarnt geworden bin: sechs Jahre lang dasselbe Lied, das erste Mal mit ehrfuerchtigem Staunen, dass sich zum achselzuckenden Mitmachen wandelte und schliesslich dieses Jahr in grauenhaftem Entsetzen gipfelte…

Wie kam es zu dieser Wandlung?

Die Vorgeschichte darf da nicht ausser Acht gelassen werden. Von der atheistischen Vegetariererin ueber die fanatische Sunnitin, die -Gott sei Dank – nach langer Verirrung doch noch aufwachen  und ihren Kopf unter den Schultern hervorholen durfte, um ihn wieder zu benutzen. So frisch gestaerkt mit neuer Sehschaerfe und echten Emotionen, die nicht von der Hypnose der ablehnenden Kraefte (in traditioneller Sprache Satan genannt) verhindert wurden, konnte ich dieses Opferfest dokumentieren.

Das Fest ist wie beide Feste nicht im Koran abgesegnet- es taucht in den Zweitquellen, den Hadithen jedoch detailliert auf. Dort findet der Suchende, was er im Koran vermisst: genaueste Anweisungen, wie diese Feierlichkeiten zu begehen seien, was obligatorisch dabei zu beachten sei, was nicht erlaubt, wer was zu tun habe usw. Ich frage mich da nur, woran sich gewisse Muslime berufen: Anscheinend nicht auf den Koran, der sich darueber ausschweigt, wie und ob ueberhaupt geopfert werden soll. Nach Koran soll auf der Pilgerfahrt geopfert werden – die Umschreibung ist jedoch vage, es deutet jedoch auf ein Schlachten hin, dies jedoch nicht als Opfer zu deklarieren, sondern als Spende fuer aermere Leute und als Nahrung – eigentlich stellt diese ‚Opferung“ den Hoehepunkt der Pilgerfahrt dar- ein Fest, an dem zusammen geschmaust werden soll- im Namen Gottes. Dankbar fuer seine Gaben, die er uns gegeben hat und die wir nicht achtlos wegwerfen sollen. So wird dann auch ein Blutopfer oder Suehneopfer oder  auch ein Fleischopfer im Koran verworfen, denn es heisst dort, ‚weder ihr Blut , noch ihr Fleisch erreicht Gott, sondern nur Eure Gottesfurcht‘ (in ungefaehrer Uebertragung).

So ist also das Schlachten zu Hause eine nicht obligatorische Handlung- was jedoch den meisten Muslimen nicht bewusst ist. Es ist sogar moeglich, dass eine arme Familie, die sich nur schlecht ueber Wasser halten kann, das ganze Jahr spart, um dann am Eid ein Schaf schlachten zu koennen.  Sicher sind die Hintergedanken loeblich: den Armen eine Fleischspende zu geben- wobei ich mich frage, ob diese Spende dann auch wirklich so selbstlos gegeben wird, oder ob wohl der schnoede Eigennutz (naemlich die Lust aufs Paradies) an erster Stelle steht…

Na, das  wuerde schon wieder eine Seite fuellen. Da ich jedoch nicht langatmig werden will ,moechte ich mit meiner Schilderung fortfahren. Die Kinder geniessen die Vorfreude, ist hier nicht anders als die Weihnachtliche Vorfreude in Europa. Die Kinder wissen auch gar nicht, weshalb da gefeiert wird, das wichtigste ist wie so oft: Geschenke und Geld. Brot und Spiele…

Nach der obligatorischen schlaflosen Nacht stehen alle Glaeubigen vor den Huehnern auf und machen sich schoen- wer will schon schmutzig den bedeutesten Tag des Jahres beginnen?? Nach dem Fruehgebet werden Kind und Kegel eingekleidet und dann gehts ab in die Moschee zum obligatorischen Festgebet- das auch nicht obligatorisch im Koran erwaehnt wird. Die Festrede wird entweder nur mit halbem Ohr, wenn nicht voellig ueberhoert, da die Herzen daheim beim Vieh sind- wer mag wohl der Erste sein?? Es scheint ein Wettstreit zu sein, wer am schnellsten und am meisten schlachten wird…

Leider habe ich es nicht  fruehzeitig nach Hause geschafft und musste durch das Blut des ersten Ochses waten- mit abgewandten Augen konnte ich noch johlende Kinder sehen, die grinsend irgendwelche Innereien (Herz, Leber??) hochhielten- die Trophaee und nachher ihre blutigen Handabdruecke auf der Hauswand verewigten. Mir wurde schlecht und ich versuchte mich nicht zu erbrechen.

Leider ging das den ganzen Tag so weiter. Die Ochsen sahen ihre Peiniger und ihre Leidensgenossen, wenn sie vor ihren Augen geschlachtet wurden. Ihnen wurde teilweise in die Beine gehauen, um sie am weglaufen zu hindern. Es kam zu unschoenen Zwischenfaellen, wenn ein untrainierter, selbsternannter Metzger den erforderlichen Schaechtschnitt nicht beherrschte und das arme Tier mit halb abgeschnittenem Kopf seine letzte Kraft zusammenraffte und sich als Zombie erhob und wankend davontorkelte. Schreien und Panik und das Bruellen der Ochsen verfolgten mich noch tagelang. Die grausamen Schlaechter ohne Gefuehle kann man wohl schwer mit den Vorschriften , die wir im Koran finden in Einklang bringen. Dort heisst es, man solle im Namen Gottes das Tier toeten: im Bewusstsein, dass dieses Tier eine Seele gleich des Menschen besitzt, gleichfalls Schmerzen und Gefuehle erleidet, gleichfalls in Gemeinden lebt wie wir und miteinander kommuniziert. Dies ist unmissverstaendlich klar aus dem Studium des Korans.  Es ist eine Schande fuer jeden echten Glaeubigen, der so etwas mitansehen  und die Parolen,  Allahu akbar, welche beim Morden gerufen werden, anhoeren muss.

Uebrigens stimmt dieses Szenario auch nicht mit den ueberlieferten Zweitquellen zusammen. Muhammad hat seine Anhaenger angewiesen, die Tiere mit Respekt zu behandeln, ihre Schmerzen moeglichst gering zu halten, ein sehr scharfes Messer zu benutzen und den Tieren die Angst zu nehmen- anscheinend gibt es viele Analphabeten in der neuen muslimischen Gemeinschaft oder es ist ihnen einfach egal- weil sie sich freuen, die Messer wetzen zu koennen -und dies wieder mal im Namen Gottes, der wie immer den Suendenbock fuer die Ignoranz , die Dummheit und Brutalitaet der Massen anhalten muss.

 

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