Und wer tut etwas gegen die Saudis?

Die Wahhabiten zerstören Mekka ohne Widerstand von Freeman Eine Sache die mich immer antreibt darüber meine Meinung zu äussern, ist wenn ich Heuchelei und Doppelmoral sehe, wenn man mit zweierlei Mass misst. Diesmal geht es um eine Frage, die ich an meine moslemischen Leser stellen möchte. Warum gibt es weltweit viele Proteste über Karikaturen und Filme, die als Angriff auf den Glauben aufgefasst werden, aber man hört keinen Pieps von euch darüber, dass das saudische Königshaus die heiligsten Stätten des Islam zerstört? Ist das kein Angriff auf den Glauben? Die regierende Sekte der Wahhabiten demoliert historische Gebäude in Mekka und Medina und es gibt keinen Protest. Wie zum Beispiel das Geburtshaus von Mohammed, wo jetzt eine Bibliothek steht. Dazu kommt noch, die Wahhabiten sind die, welche die islamischen Extremisten der Salafisten finanzieren, die mit ihrem blutrünstigen Terror den ganzen Islam ins schlechte Licht rücken. Auch da wird nichts dagegen unternommen. Wie kann man einerseits behaupten, der Islam ist friedlich, aber ihr macht nichts, um die verbrecherischen Saudis und ihre perverse Auslegung des Koran zu stoppen. Das Regime in Saudi-Arabien ist die übelste, brutalste und menschenverachtenste Diktatur der Welt. Der Islam der Wahhabiten der dort praktiziert wird hat mit der Botschaft des Propheten überhaupt nichts zu tun. Die sind so extrem, sie zerstören die ganze Geschichte und Tradition des Islam. In Mekka wurde auch das Haus der ersten Ehefrauen von Mohammed, Khadijah oder „die Mutter des Islam“, abgerissen und darauf eine öffentliche Toilette errichtet. Weitere historische Bauten sind verschwunden, damit König Abdullah noch mehr Wolkenkratzer, Einkaufszentren und eine grosse Moschee darauf bauen kann. Neben der Kaaba steht jetzt schon ein Wolkenkratzer mit der grössten Uhr der Welt, der Abraj Al Bait Tower, Teil eines Luxus-Appartment und Hotel-Komplexes, welcher von der europäischen Accor-Gesellschaft geführt wird. Eigentümer der Gebäude ist die Saudi Binladin Group, also die Familie von Osma Bin Laden. Am heiligsten Ort des Islam, wo alle gleich sein sollen, wurde die Nachbarschaft in eine Art Las Vegas mit Gigantomanie verwandelt, wo die Reichen im Luxus wohnen, obwohl der ganze Haddsch eigentlich durch Bescheidenheit und Enthaltsamkeit geprägt sein soll. In der Mitte ganz klein die Kaaba neben dem gigantischen Luxus-Komplex: Im zweitheiligsten Ort, in Medina, werden demnächst drei alte Moscheen aus dem 7 Jahrhundert, also aus der Gründerzeit des Islam, abgerissen. Sie sind Mohammed und zwei seiner engsten Gefolgsleute gewidmet, Abu Bakr and Umar. Am gleichen Ort befindet sich das Masjid Ghamama, der Ort wo der Prophet seine ersten Gebete für das Eid-Fest gegeben hat. Darauf soll die grösste Moschee der Welt entstehen, für 1,2 Mio Gläubige, mit prunkvollen Einkaufszentren und Luxushotels daneben. Vor 10 Jahren wurde bereits eine Moschee, die dem Enkel von Mohammed zugeschrieben wird, einfach in die Luft gesprengt. Mitglieder der saudischen Religionspolizei feierten und jubelten auf dem Trümmerhaufen. Bereits sind 95 Prozent der 1000 Jahre alten Gebäude im Zentrum der beiden Städte in den vergangenen 20 Jahren zerstört worden. Auch in Bosnien werden die schönsten Moscheen aus der Zeit der Osmanen durch hässliche saudische ersetzt, denn die Wahhabiten hassen die osmanische Architektur. Die Wahhabiten sind wie die Puritaner im Christentum, total extrem in ihrer Auslegung der heiligen Schrift, mit Intoleranz, Zucht und Strafe, zerstören alles was in ihren Augen nicht passt. Das gilt aber nur für den Pöbel, denn die Mitglieder der saudischen Königsfamilie leben im grössten Prunk, in goldenen Palästen, lieben den üppigsten Materialismus, beten den Gott Mammon an und sind mit den Feinden der Menschheit ganz eng verbunden. Das beste Beispiel ist Bandar bin Sultan bin Abdul Aziz Al Saud, oder Bandar Bush wie er auch heisst, ein enger Freund der satanischen Bush-Familie. Einerseits tun sie so oberfromm, haben aber die Amerikaner ins Land der heiligen Stätten gelassen, die dort grosse Militärbasen errichtet haben. Klar, damit ihre Macht erhalten wird. Die saudische Bevölkerung ist die ärmste im ganzen Mittleren Osten und Ausländer werden wie Sklaven gehalten. Sie selber leben in einem Reichtum den man sich gar nicht vorstellen kann. Die Königsfamilie hat mehrere Paläste in Mekka und Medina, die besonders als Symbole der totalen Verschwendung hervorstechen. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Prinzipien der Bescheidenheit, die im Islam gelehrt und die Mohammed als Vorbild lebte. Jetzt wollen sie sogar das Grab von Mohammed zerstören. Dieses ist mit einem berühmten grünen Dom überdacht und bildet den Mittelpunkt seiner von ihm erbauten Moschee Masjid an-Nabawi in Medina. Die Wahhabiten und ihre Religionspolizei verhindern jegliches beten und den Besuch der Orte, die aus der Lebenszeit des Propheten stammen. Diese Extremisten wollen die Gläubigen davon abhalten „Idole“ zu huldigen, heisst es. Dabei ist es ausserhalb Saudi-Arabien üblich Schreine und Gräber zu besuchen. Sie wollen auch die Gebetsnische im Zentrum der Moschee zerstören, was den Riyadh al-Jannah (Paradiesgarten) bildet, ein Teil der Moschee den Mohammed besonders heilig erklärte. Warum gibt es keinen Protest gegen die Zerstörung der islamischen Tradition und Geschichte durch die Wahhabiten? Dabei sind sie eine ganz kleine Minderheit innerhalb der 1,2 Milliarden Moslems. Liegt es daran, das saudische Königshaus verteilt überall in den moslemischen Gemeinden massenweise ihre Petrodollars und erkauft sich damit das Schweigen? Oder hat man Angst vor ihren Extremisten? Die Pilger mit denen ich gesprochen habe sind völlig angeekelt was sie in Mekka und Medina gesehen haben, der totale Kommerz und Gigantismus, eine Entweihung des Haddsch. Wenn am Felsendom in Jerusalem israelische Archäologen herumgraben, dann können viele Moslems sich vor lauter Zorn darüber nicht mehr erholen. Sie protestieren und rufen laut aus, das wäre eine Entweihung des drittheiligsten Ort des Islam. Aber wenn die ersten und zweiten heiligen Orte von den Saudis platt gewalzt werden, hört man fast keinen Aufschrei. Warum? Was ist schlimmer, eine Karikatur von Mohammed oder die Orte seines Wirkens in Trümmer zu verwandeln und verschwinden zu lassen? Dieses völlige Stillschweigen findet auch statt, wenn die Salafisten ihre Glaubensbrüder in Syrien massakrieren. Die von den Wahhabiten finanzierten, mit Waffen ausgestatteten und nach Syrien eingeschleusten Terroristen wüten wie im Blutrausch, schreien „Allahu akbar“ und knallen mit Maschinengewehrsalven wehrlose Zivilisten weg. Überall wo sie auftauchen geschehen die schrecklichsten Kriegsverbrechen. Was hat das mit dem Islam und den Koran zu tun? Das sind doch keine Moslems, sondern eine Bande von gottlosen Massenmördern. Der ganze islamische Terrorismus wird von den Saudis gesponsort und den Amerikanern für ihren „Krieg mit Terror“ zur Verfügung gestellt. Die Al-Kaida wurde von beiden erschaffen, um Länder zu destabilisieren und „Regimewechsel“ durchzuführen. Washington wegen der geostrategischen Eroberungen und Riad wegen der verhassten säkularen Regierungen. 15 der 19 Flugzeugentführer vom 11. September waren saudische Staatsbürger, bekamen Einreisevisa von der CIA. Statt Saudi-Arabien als „Ursprungsort“ des Terrors anzugreifen, wurde Afghanistan und der Irak überfallen, die damit gar nichts zu tun hatten. Bandar Bush als saudischer Botschafter in Washington war massgeblich an dieser Operation unter falscher Flagge beteiligt. Geld von der Riggs Bank von einem Konto seiner Frau landete bei zwei der mutmasslichen 9/11 Entführer, Khalid al-Mihdhar und Nawaf al-Hazmi. Rein zufällig war der Onkel von George W. Bush, Jonahan Bush, Präsident der Riggs Bank. In den frühen 1980ern half Jonathan Bush seinem Neffen George W. Bush, Investoren für dessen erstes Öl-Unternehmen Arbusto zu finden, was später die Bush Explorations genannt wurde, eine Gesellschaft, die einen Bruder Osama Bin Ladens zum Investor hatte. Prinz Bandar zwei Tage nach 9/11 im Weissen Haus: Das heisst, die ganze Schuld die man gegenüber allen Moslems wegen der 9/11 Anschläge weltweit ausdrückt, hat man den Wahhabiten des saudischen Königshaus zu verdanken. Wer sich erinnern kann, 2004 brachte Michael Moore den Dokumentarfilm „Fahrenheit 9/11“ heraus, der genau diese Verbindungen der Familie von Präsident Bush zur saudischen Königsfamilie und der Bin-Laden-Familie aufzeigt. Der Film ist der erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten. Die Proteste gegen die Beleidigung des Propheten Mohammed durch den Westen sind erst dann für mich glaubwürdig, wenn man auch gegen die Verbrechen und Entweihung der heiligen Stätten durch das saudische Königshaus mit gleicher Lautstärke protestiert. Auch die Abschlachtung von Moslems durch Moslems wie in Syrien muss ein Ende haben und massiven Widerspruch auslösen. Stellt die Wahhabiten und ihre teuflischen Ausgeburten endlich ins Abseits. Wenn das nicht passiert, dann ist die Aufregung über westliche Beleidigungen pure Heuchelei. Wenn man Imame damit konfrontiert, dann geben sie zu verstehen, sie können nicht darüber sprechen und die saudische Botschaft nicht damit konfrontieren, was die Regierung schändliches macht. Das finde ich unmöglich und feige. Dann bleibt nur für die Gläubigen übrig selber bei der Botschaft zu protestieren. Die historischen religiösen Orte gehören nicht dem Diktator von Saudi-Arabien. Sie gehören allen Moslems der Welt. Diese haben viel zu lange schweigend zugeschaut, wie das kriminelle saudische Regime die Geschichte des Islam systematisch zerstört. Eigentlich müsste die Überschrift des Artikels wie folgt heissen: „Die Wahhabiten zerstören den ISLAM ohne Widerstand“

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2 Gedanken zu “Und wer tut etwas gegen die Saudis?

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