„Die Seele freut sich über den Kirchenaustritt!“


Wer aus der Kirche austritt, der weist Christus nicht zurück. Im Gegenteil:

Er kommt Christus einen Schritt näher. Denn Jesus hat nie

eine Kirche gegründet.“ Mit diesen Worten reagierte Dieter Potzel,

ehemaliger evangelischer Pfarrer und Kirchenbeauftragter der kirchenkritischen

Organisation Freie Christen für den Christus der

Bergpredigt auf Aussagen des Regensburger Bischofs Gerhard

Ludwig Müller.

Müller hatte laut der katholischen Neuen Bildpost vor Regensburger

Katholiken erklärt: „Es ist eine Zurückweisung Christi, wenn jemand

aus der Kirche austritt“, denn diese sei „in Jesus Christus verwurzelt“.

Weiter äußerte Müller: „Wenn sich jemand von der Kirche distanziert,

aus ihr austritt, verursacht das einen tiefen Schmerz in

der Seele“, und: „Die Distanzierung von der Kirche ist eine Handlung,

die gegen die Gemeinschaft gerichtet ist, eine Gefährdung

des Grundverhältnisses zu Gott!“

Was Bischof Müller sagt, ist blanker Unsinn. Doch es ist auch bezeichnend,

mit welcher Vehemenz ein namhafter Kirchenvertreter

Menschen angreift, die sich nach langem Ringen von der totalitären

Organisation Vatikankirche befreit haben“, erklärte Potzel dazu.

Wenn’s ums Geld, sprich: um Kirchensteuern geht, hörte für diese

Institution schon immer der Spaß auf. Doch sie sollte Gott und Jesus

Christus aus dem Spiel lassen. Denn Christus hat diese Kirche

nie gegründet, also kann Er sich bei einem Austritt auch nicht zurückgewiesen

fühlen. Zurückgewiesen wird Jesus, der Christus, immer

dann, wenn man, wie die Kirche es tut, Seinen Namen im Munde

führt, doch das Gegenteil von dem lehrt und tut, was Er in die

Welt brachte.“

Das „Grundverhältnis“ vieler Menschen zu Gott, so Potzel weiter,

habe die Kirche selbst bis heute nachhaltig gestört, indem sie das

Zerrbild eines angeblich strafenden und unberechenbaren Gottes

verbreitete. Die versteckten Drohungen Müllers zeigten deutlich auf,

dass die Kirche an dieser unheilvollen Drohbotschaft einer „ewigen

Hölle“, die Jesus nie lehrte, auch heute noch festhält. „Es ist eine

skandalöse Boshaftigkeit, wenn Priestermänner den Menschen, die

sie durch eigenes Fehlverhalten von sich weggetrieben haben,

auch noch Verdammungsblitze hinterherschleudern, und seien sie

noch so scheinheilig verpackt.“ Die Freien Christen ermuntern alle

Christen angesichts der Drohungen von Bischof Müller nun erst

recht zum Kirchenaustritt. Der ehemalige Pfarrer weiter: „Wir können

nur jeden ermutigen, den Schritt in die Freiheit zu tun und sich

kein schlechtes Gewissen von denen einreden zu lassen, die mit

Jesus, dem Christus, und Seiner Lehre nichts zu tun haben. Gott

wohnt nicht in Steinhäusern, sondern in jedem Menschen. Wer aus

der Kirche austritt, weil er das erkannt hat, dessen Seele spürt keinen

Schmerz – sie freut sich!“

Weitere Informationen: http://www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

„Säuglingstaufe zutiefst unchristlich“

„Gerade noch hatte der Lutherische Weltbund die Mennoniten um Verzeihung gebeten, die vor rund 500 Jahren von den Lutheranern blutig verfolgt worden waren, weil sie, die Täufer, die Säuglingstaufe ablehnten. Und nun, wenige Tage später, stellt die deutsche Lutherkirche unter Beweis, dass sie in den
vergangenen 500 Jahren nichts gelernt hat.“ So kommentierte Dieter Potzel, ehemaliger lutherischer Pfarrer und Theologieexperte der kirchenkritischen Organisation
„Freie Christen für den Christus der Bergpredigt“ die Ankündigung des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, das Jahr 2011 zum „Jahr der Taufe“ auszurufen.
„Dass man nur wenige Tage nach der Vergebungsbitte so handelt, lässt ahnen, wie hohl und inhaltsleer diese Bitte war. Sonst würde man Tausende von Mordopfern nicht damit brüskieren, dass man die lutherische Lehre, die diesen
unschuldigen Menschen damals den Tod brachte, schon nach wenigen Tagen wieder so ins Zentrum rückt“, so Potzel weiter. „Die Taufe von Säuglingen ist zutiefst unchristlich, denn damit wird ein unmündiger Mensch zwangsweise einer
Institution einverleibt. Die ersten Christen kannten so etwas nicht. Johannes, der Täufer, hat angekündigt, dass Einer kommen werde, der nicht mit Wasser, sondern mit Heiligem Geist taufen werde. Doch was hat die Kirche mit diesem Geist gemacht? Sie hat Ihn zum Schweigen gebracht, wo immer
es ihr möglich war.“ Die Lehre beider Großkirchen, wonach die kirchliche Taufe, die an einem willenlosen
Säugling vollzogen wird, gleichsam unauslöschlich in der Seele eingraviert werde, widerspreche zudem der Würde und Willensfreiheit des Menschen, wie sie in der Verfassung grundgelegt sei. Und mit Jesus, dem Christus, habe dies schon gleich gar nichts zu tun, denn Er hat stets die Willensfreiheit
des Menschen geachtet. Da klinge es wie Hohn, wenn der EKD-Vorsitzende Schneider ausgerechnet die kirchliche Taufe als „Akt der Befreiung“ bezeichne.
In Wirklichkeit stelle sie das genaue Gegenteil dar – und noch dazu den Versuch, Menschen ohne ihre Zustimmung lebenslang zu Tributpflichtigen der steinreichen Kirchenkonzerne zu machen. In dieser Richtung müsse man als Außenstehender auch die Aussage Schneiders verstehen, die Taufe gehöre
zum „Kernauftrag“ der Kirche.

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