Eine schockierende Theorie

 

Die Nibiru-2012 Theorie ist eng verwandt mit der Planet-X-2012-Theorie und ist auch nicht allzu weit entfernt von Theorien, die mit der Ankunft von Außerirdischen zu tun hat.

Eigentlich kein 2012-Autor: Zachariah Sitchin

Eigentlich kein 2012-Autor: Zachariah Sitchin

Schöpfer der (modernen) Nibiru-Saga ist der Privatforscher Zachariah Sitchin, der mehrere Bücher herausgegeben hat, die von alten sumerischen Chroniken berichten. Nach eigenen Aussagen gehört Sitchin zu den vier, fünf einzigen Menschen auf der Erde, die altsumerisch entziffern und lesen können. Was er übersetzt hat, grenzt an Science Fiction:

Die Sumerer berichten, so Sitchin, von den Anunaki bzw. den Anunnaki. Es sind außerirdische Bewohner des Sonnensystems im weitesten Sinne, die von ihrem Heimatplanet Nibiru stammen. Nibiru hatte einen Herrscher, mehrere (Umwelt-)Probleme und gravierenden Goldmangel. Außerdem hatte (und hat) Nibiru eine merkwürdige (allen anderen Planeten senkrecht querlaufende) Umlaufbahn um die Sonne, die ihn alle 3600 Jahre (ähnlich wie ein Komet) nahe an die Sonne bringt, und dabei den Orbit der Erde kreuzen lässt.  Nah genug für die Annunaki, um auf die Erde zu kommen.

Die Farce, die Sitchin darin aufmalt, geht ungefähr so: Die Anunnaki-Götter landen vor ca. 300.000 Jahren auf der Erde und entdecken Goldvorkommen u.a. in Südafrika.

Ein Anunaki? Man beachte den pinienzapfenförmigen Gegenstand in der gebenden Götterhand. Die menschliche Zirbeldrüse wird oft als Pinienzapfen dargestellt. In den Forschungen des DMT-Experten Rick Strassman gilt die Zirbeldrüse als Sitz des Bewusstseins. Die Zirbeldrüse sitzt ungefähr da, wo im Film "Matrix" in Neos Hinterkopf der Stecker einrastet.

Ein Anunaki? Man beachte den pinienzapfenförmigen Gegenstand in der gebenden Götterhand. Die menschliche Zirbeldrüse wird oft als Pinienzapfen dargestellt. In den Forschungen des DMT-Experten Rick Strassman gilt die Zirbeldrüse als Sitz des Bewusstseins. Die Zirbeldrüse sitzt ungefähr da, wo im Film „Matrix“ in Neos Hinterkopf der Stecker einrastet.

Weil der Abbau schwierig ist, versucht man heimische Affen bzw. Hominide (Urmenschen) dafür einzuspannen. Genauer: Man genmanipuliert die Urmenschen, und macht aus ihnen den Homo Sapiens, mit gewisser Intelligenz ausgestattet. Die Nefilim bzw. Anunaki (sumerisch für “Die, die vom Himmel auf die Erde kommen”) sind quasi die Schöpfer des Menschengeschlechts. Sagten nicht in Kapitel 1 der Genesis die Götter zu sich: “Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das UNS gleich sei”. Ja, das sagten sie, jeder kann es in jeder Bibel in jeder Sprache auf der ersten Seite nachschauen.

Sitchin schrieb in seinem Buch Der 12. Planet: “Der Mensch ist das Produkt der Evolution. Aber der moderne Homo Sapiens ist das Ergebnis von ‘Göttern’.” 

Gut, also die Anunaki versklavten die Menschen, und fingen an, untereinander zu streiten – und somit auch die Menschen ins Feld zu führen – im Kampf um die Vormacht auf der Erde. Die Geschichte endet damit, dass die Menschen zu intelligent wurden, und gegen die Götter einen Vertreibungskrieg führen, und dass zweitens die Sintflut vorausgesehen wird, so dass sich die Annunaki von der Erde auf Nibiru zurückziehen.

Die 2012-Nibiru-Theoretiker behaupten nun, dass 2012 Nibiru wieder die Erde heimsucht und die Annunaki, die Schöpfer und Herrscher der Menschen, zurückkehren. Mit welchen Absichten, das bleibt völlig offen.

Sitchin selber hat im Januar 2003 in einem Vortrag in Zürich angemerkt, dass Nibiru das letzte mal ca. 600 bzw. 800 vor Christus das letzte mal zu sehen war – und dass dieser Planet der Götter also erst in ca. 1000 Jahren das nächste mal zu sehen sein wird. Was aber nicht bedeutet, dass die Anunaki nicht schon jetzt auftauchen könnten. Denn diese bewegen sich völlig unanbhängig von ihrem Heimatplaneten im Sonnensystem. Und es gäbe Hinweise, so Sitchin, dass sie sich bereits wieder der Erde nähern.

So oder so, anerkannte Beweise für die Annunaki oder für Nibiru stehen naturgemäß noch völlig aus. Der Mythos von Nibiru hingegen wird immer stärker – er ist nun Teil des großen 2012-Mythos. Er dockt an große kollektive Ängste der Menschheit an.

Nibiru wurde übrigens (angeblich) von den Sumerern als geflügelter Planet dargestellt. Das Zeichen dafür ist bekannt, und wird oft den Ägyptern zugeordnet, die es auch oft nutzten. Nur nutzten die Sumerer das Zeichen schon tausend Jahre früher. Die Mehrheit der Historiker geht bei Nibiru von einem beweglichen Himmelsobjekt aus.

Geflügelter Planet 2012

Der geflügelte Planet (Rückkehr 2012?)

Der geflügelte Planet ist ein mächtiges Zeichen, dass weltweit intuitiv verstanden wird, ohne dass man konkret wüsste warum. Es liegt ein gewisser Wiedererkennungswert vor. Man findet es in den vorkolumbianischen amerikanischen Andenkulturen ebenso wie im alten Ägypten – und auf New Age Schmuckständen in aller Welt. Nicht zu reden von vielen 2012-Websites.

Doch nicht nur da. Das Zeichen des Geflügelten Planeten ist ein zentrales Motiv in zahlreichen gloablen Konzernmarken. Hier eine Auswahl:

Nibiru 2012 Symbole in großen Marken?

Nibiru 2012 Symbole in großen Marken?

Der Unterschied zur 2012 Planet-X-Theorie ist, dass Nibiru die Erde nicht rammt oder stört, sondern dass Nibiru von Außerdirischen bewohnt ist, und seine Bewohner in dem Moment wieder zur Erde zurückkehren, wenn Nibiru mal wieder hier in der Gegend ist. Im Gegensatz dazu wäre Planet X selber unbewohnt und stört die Erde aufgrund von Kollision oder Fast-Kollision empfindlich. Wie gesagt, es sind zwei völlig verschiedene Ansätze.

Sitchins Nibiru-Theorie ist mindestens so schockierend wie in den 50ern die Theorie des Wissenschaftlers Imanuel Velikovsky, der behauptete, der Planet Venus wäre ein Komet, der vor 3600 Jahren dem Jupiter entsprungen sei, und die Erde fast gerammt hat und mehrere globale Katastrophen ausgelöst hatte, bevor er in eine stabile Erdumlaufbahn eingependelt ist. Alle alten Zivilisationen hätten Aufzeichnungen darüber. Klingt nach Schwachsinn? Dann bitte das hier schlucken: Als Albert Einstein starb, lag auf seinem Nachttisch ein einziges Buch: Velikovskys “Welt in Aufruhr”, also das Buch über die wandelnde Venus. Aber das ist eine andere Geschichte.  Und sie hat möglicherweise mehr mit einer anderen Theorie zu tun: mit Planet X 2012.

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