Das Universum als Hologramm

http://www.bibliotecapleyades.net/ciencia/secret_projects/project421.htm
Der Originale Artikel ist anzusehen auf  http://www.aididsafar.com/abrasive/holo.html

Exististiert die objektive Realität oder ist das Universum ein Hirngespinst?
von Michael Talbot

Dieser Artikel ist sehr interessant und deckt sich mit der Aussage des Korans, dass wir in einer Illusion leben, die vergehen wird, wenn wir sterben. Bei unserem Tod wird die Illusion des Diesseits abgeloest durch eine neue Illusion, die entweder paradiesisch schoen, oder schrecklich sein wird. Oder auch etwas dazwischen, je nach Taten der Menschen. 

Die Theorie besagt, dass das ganze Universum ein einziges Hologramm sei. Ich stelle hier als Vergleich den Vers 24.35 ein, der Gott als Licht der Himmel und Erde beschreibt. Eine Theorie zur Auslegung dieses Verses besagt, dass es exakt die Beschreibung eines Lasers darstelle. 

24.35
Gott, Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis Seines Lichts ist wie eine Nische, in der eine Lampe steht. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist wie ein funkelnder Stern. Die Lampe erhält ihren Brennstoff von einem gesegneten Baum, einem Olivenbaum, der weder zum Sonnenaufgang allein, noch zum Sonnenuntergang allein hin wächst. Sein Öl leuchtet beinahe, ohne daß Feuer es berührt. Licht über Licht! Gott leitet recht, wen Er will zu Seinem Licht. Gott führt Gleichnisse für die Menschen an. Gottes Wissen umfaßt alles.

Lesen sie nun den ganzen Artikel und betrachten sie dann danach diesen speziellen Vers im Lichte der neuen Erkenntnisse.

Das Universum als ein Hologramm

Im Jahre 1982 fand ein bemerkenswertes Ereignis statt. In der Universität von Paris führte ein Forscherteam angeführt durch den Physiker Alain Aspekt aus, was sich möglicherweise als eines der wichtigsten Experimente des 20ten Jahrhunderts herausstellen wird. Sie hörten nichts darüber in den Abendnachrichten. Tatsächlich werden Sie, wenn Sie für gewöhnlich keine wissenschaftlichen Zeitschriften lesen, wahrscheinlich noch nicht einmal den Namen Aspect jemals gehört haben, obwohl
es einige gibt, die glauben, daß seine Entdeckung vielleicht die wissenschaftliche Sichtweise verändert.

Aspect und sein Team entdeckten, daß unter bestimmten Umständen subatomare Teilchen wie Elektronen in der Lage sind, instantan miteinander zu kommunizieren, ungeachtet der Distanz, die sie voneinander trennt. Es spielt keine Rolle, ob sie nun 10 Fuß oder 10 Milliarden Meilen auseinander sind.  Irgendwie scheint jedes Teilchen immer zu wissen, was das andere macht. Das Problem mit dieser erstaunlichen Fähigkeit ist, daß es mit Einstein’s lang vertretenem Grundsatz, daß keine Kommunikation schneller als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen kann, nicht vereinbar ist. Da ein schnelleres Vorankommen als mit Lichtgeschwindigkeit gleichbedeutend ist mit dem Durchbrechen der Zeitbarriere, hat diese einschüchternde Aussicht einige
Physiker dazu bewogen, daß sie versuchten, mit ausgeklügelten Theorien aufzuwarten, um Aspects Befunde weg zu erklären. Aber es hat andere dazu angeregt, sogar noch radikalere Erklärungen anzubieten.

Der Physiker David Bohm von der University of London zum Beispiel glaubt, Apect’s Befunde besagen, daß die objektive Realität nicht existiert, daß das Universum trotz seiner scheinbaren Solidität im Grunde genommen ein Hirngespinst ist, ein gigantisches und brilliant detailliertes Hologramm. Um zu verstehen, warum Bohm diese aufsehenerregende Behauptung aufstellt, muß man zunächst ein wenig über Hologramme Bescheid wissen. Ein Hologramm ist eine dreidimensionale Photographie, die mit Hilfe eines Lasers gemacht wird.

Um ein Hologramm zu erstellen, wird das zu photographierende Objekt zuerst im Licht eines Laserstrahls gebadet. Dann wird ein zweiter Laserstrahl vom reflektierten Licht des ersten wieder reflektiert und das sich ergebende Interferenzmuster (der Bereich, wo die zwei Laserstrahlen sich vermischen) wird auf Film festgehalten. Wenn der Film entwickelt ist, sieht er aus wie ein unbedeutender Wirbel von hellen und dunklen Linien. Aber sobald der entwickelte Film wieder mit einem Laserstrahl angeleuchtet wird, erscheint ein dreidimensionales Bild des ursprünglichen Objekts.

Die Dreidimensionalität solcher Bilder ist nicht das einzige Charakteristikum von Hologrammen. Wenn ein Hologramm einer Rose halbiert wird und dann von einem Laser angeleuchtet wird, wird festgestellt, daß jede der Hälften immer noch das gesamte Bild der Rose enthält. Wenn in der Tat selbst die Hälften noch einmal geteilt werden, wird jedes Filmschnitzel angetroffen, wie es eine kleinere, aber intakte Version des Originalbildes enthält. Jeder Teil eines Hologramms enthält, anders als bei normalen Photographien, alle Informationen, die auch im Ganzen enthalten sind.

Die Natur des Ganzen wiedergespiegelt in jedem Teil eines Hologramms beschert uns eine gänzlich neue Art des Verständnisses der Organisation und Ordnung. Meistenteils hat die westliche Wissenschaft in ihrer Geschichte unter der Vorannahme gearbeitet, daß die beste Art und Weise, um ein physisches Phänomen zu verstehen, sei es nun ein Frosch oder ein Atom, es ist, es zu sezieren und seine entsprechenden Teile zu analysieren. Ein Hologramm lehrt uns, daß einige Dinge im Universum sich für diese Herangehensweise nicht eignen. Wenn wir versuchen, etwas holographisch Konstruiertes auseinanderzunehmen, werden wir nicht die Teile, aus denen es gemacht ist erhalten, stattdessen werden wir nur kleinere Versionen des Ganzen erhalten.

Diese Einsicht brachte Bohm zu einer anderen Art und Weise, Aspect’s Entdeckung zu verstehen. Bohm glaubt, der Grund warum subatomare Teilchen in der Lage sind, in Kontakt miteinander bleiben, ungeachtet der Entfernung, die sie trennt, besteht nicht darin, daß sie eine Art mysteriöses Signal hin und zurück schicken, sondern darin, daß ihr Getrenntsein eine Illusion ist. Er argumentiert, daß auf irgendeiner tieferen Ebene
der Realität solche Partikel nicht individuelle Entitäten sind, sondern in Wirklichkeit Ausdehnungen von dem selben fundamentalen Etwas.

Um es den Leuten zu ermöglichen, besser zu visualisieren, was er meint, bietet Bohm folgendes Beispielt. Stell dir ein Aquarium vor, welches einen Fisch enthält. Stell dir außerdem vor daß du nicht in der Lage bist, das Aquarium direkt zu sehen und daß dein Wissen darüber und was es enthält, von zwei Fernsehkameras kommt, eine davon ist gerichtet auf die Vorderseite des Aquariums und die andere ist seitlich dazu gerichtet. Wenn man nun auf die zwei Fernsehmonitore starrt, könnte man vermuten,
die Fische auf jedem der Bildschirme seien separate Entitäten. Schließlich ist ja jedes der Kamerabilder ein wenig anders, da die Kameras auf unterschiedliche Blickwinkel eingestellt sind. Aber wenn man weiterhin die beiden Fische beobachtet, wird einem schließlich bewußt, daß eine bestimmte Beziehung zwischen ihnen besteht. Wenn sich eins dreht, macht auch das andere eine leicht unterschiedliche, aber entsprechende Drehung; wenn man sich der Vorderseite zuwendet, wendet sich das andere zur Seite hin. Wenn man sich dem ganzen Ausmaß der Situation nicht bewußt ist, könnte man sogar daraus schließen, daß die Fische wohl instantan miteinander kommunizieren, aber dies ist eindeutig nicht der Fall.

Dies, sagt Bohm, ist genau das, was zwischen den subatomaren Teilchen in Aspect’s Experiment vor sich geht. Gemäß Bohm sagt uns die anscheinende schneller-als-Licht-Verbindung zwischen den subatomaren Teilchen wirklich, daß es eine tiefere Ebene der Realität gibt, um die wir nicht wissen, eine komplexere Dimension jenseits unserer eigenen, die analog dem Aquarium ist. Und, fügt er hinzu, wir wir sehen Objekte wie subatomare Teilchen als separat voneinander, weil wir nur einen Teilausschnitt ihrer Realität sehen. Solche Partikel sind nicht separate „Teile“, sondern Facetten einer tieferen und fundamentaleren Einheit, welche letztlich so holographisch und unteilbar ist wie die zuvor erwähnte Rose. Und da alles in der physischen Realität aus derartigen Erscheinungen besteht, ist das Universum selbst eine Projektion, ein Hologramm.

Neben seiner phantomartigen Natur würde ein solches Universum weitere ziemlich verblüffende Besonderheiten aufweisen. Wenn die augenscheinliche Getrenntheit von subatomaren Partikeln nur illusorisch ist, bedeutet dies, daß auf einer tieferen Realitätsebene alle Dinge im Universum über alle Grenzen hinweg miteinander verbunden sind. Die Elektronen in einem Kohlenstoffatom im menschlichen Gehirn sind verbunden mit den subatomaren Teilchen, aus denen jeder Lachs, welcher schwimmt, besteht, jedes Herz, welches schlägt, jeder Stern, der im Himmel schimmert. Alles durchdringt alles gegenseitig, und wenn auch die menschliche Natur versuchen mag, die verschiedenen Phänomene des Universums zu kategorisieren, in Schubladen zu stecken und zu unterteilen, sind alle Repartierungen notgedrungen künstlich, und die gesamte Natur ist letztendlich ein nahtloses Gewebe.

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