Betrug der Geschichte Ägyptens: Joseph

Die Ägyptische Geschichte, wie sie uns heute präsentiert wird, scheint verfälscht worden zu sein. Eine Theorie eines Ägyptischen Hystorikers besagt, dass alle Propheten nicht in Palästina, sondern in Ägypten lehrten und gleichzusetzen sind mit den Pharaonen. Er erklärt auch, dass die Religion Ägyptens sehr wohl monotheistisch war und die verschiedenen Götterabbildungen die Charaktereigenschaften des einen übergeordnentet Gottes darstellen. Diese Theorie ist nicht faszinierend wie sie neu ist. Unten einen Auszug aus einem Buch des Autors Mustafa Gadalla. Die Website zum Thema http://www.egypt-tehuti.org/general-information/

 

Joseph in der Bibel
Uns wird berichtet, daß Isaak’s Sohn Jakob seinen jüngsten Sohn Joseph mehr liebte als all seine anderen Kinder. Deshalb wurde Joseph natürlich von seinen Halbbrüdern entsprechend gehaßt. In der Bibel heißt es, seinen Halbbrüdern wäre es schließlich gelungen, Joseph loszuwerden, indem sie ihn als Sklaven verkauften, ihrem Vater aber erzählten, er wäre von wilden Tieren gefressen worden. Joseph wurde also an Potiphar,
einen der Offiziere des Pharao’s, den Hauptmann der Wache, verkauft. Schon bald soll Potiphar’s Frau versucht haben, Joseph zu verführen, und als er sie zurückwies, behauptete sie aus Rache, er habe sie angegriffen. Dafür warf man Joseph ins Gefängnis, wo er rasch den Ruf eines hervorragenden Traumdeuters erwarb. In
der Bibelgeschichte heißt es weiter, daß der Pharao Joseph aus dem Gefängnis zu sich bringen ließ, als kein anderer seine Träume für ihn deuten konnte. Mit dem Ergebnis der Traumdeutung durch Joseph war er so überaus zufrieden, daß er ihn zu seinem
zweithöchsten Kommandanten ernannte und ihm einen ägyptischen Namen und eine Ägypterin zur Frau gab. Schließlich folgte Joseph seine Familie nach Ägypten, und sowohl er selbst, als auch sein Vater starben in Ägypten, wo sie auch einbalsamiert wurden.

 Dieselben Ereignisse als Teil der ägyptischen Geschichte

Nirgendwo im Mittleren Osten hat man bis heute irgendwelche historischen Aufzeichnungen über den biblischen Joseph und seine Familie gefunden. Dagegen gibt es aber in Ägypten historische Hinweise auf einen gewissen Yuya und seine
Familie, deren Geschichte der biblischen Geschichte über Joseph auffallend ähnelt.
Im Jahre 1905 wurde im Tal der Könige auf der West-Bank in Luxor Yuya’s Grab entdeckt. Daraufhin stellte sich sofort die Frage, wieso ein Mann wie Yuya, der nicht von Königen abstammte und bei dem es sich nicht einmal um einen Ägypter, sondern um einen Mischling handelte, im Tal der Könige begraben worden war. Eigentlich hätte Yuya als Minister (Wesir) von Twthomosis IV (etwa 1413 – 1405 v.u.Z.) und Amenhotep III (etwa 1405 – 1367 v.u.Z.) nämlich gemeinsam mit seinesgleichen im Tal der Adligen beerdigt werden müssen. Unter den verschiedenen Titeln, die Yuya verliehen und auf seinem Grab verewigt wurden, befinden sich die Worte “ntr n nb
tawi”. Das bedeutet in der direkten Übersetzung “der heilige Vater des Herren der Beiden Länder”. In Ägypten nannte man den Pharao den Herren der Beiden Länder. Deshalb zeigt uns dieser Titel klar und deutlich, daß Yuya der Vater eines Pharao’s gewesen sein muß. Die Hände von Yuya’s Mumie waren nicht in der üblichen
Ausar- (Osiris-) – Form über seiner Brust gefaltet. Stattdessen lagen seine Handflächen an seinem Hals unterhalb des Kinns. Keine andere Mumie, die jemals in Ägypten gefunden wurde, zeigte dieselbe Haltung der Hände.

Joseph’s Zeit
An dieser Stelle muß betont werden, daß die Geschichte von Joseph, wie wir sie heute in der Bibel lesen, in der Zeit zwischen dem 9. Jahrhundert v.u.Z. und dem 2. Jahrhundert v.u.Z. insgesamt dreimal geschrieben, neu überarbeitet und ergänzt worden war, bevor ein Autor des 2. Jahrhunderts v.u.Z. aus den drei ihm vorliegenden Versionen eine neue Geschichte zusammenstellte, der er auch noch selbst einen Teil hinzufügte, der Joseph’s Tod und seinen Wunsch beschreibt, in Kanaan noch einmal neu beerdigt (?!) zu werden. In der Bibel finden sich keinerlei Hinweise auf die Zeit, die
Joseph in Ägypten verbrachte. Nach dem Exodus, der im Grunde genommen die endgültige, schmerzliche Trennung zwischen den Ägyptern und den Juden darstellt, versuchten beide Seiten ständig, die früher vorhandenen Beziehungen untereinander zu leugnen. Deshalb wird in der Bibel auch kein einziger Pharao bei seinem wirklichen Namen genannt.
Die Bibelgelehrten glauben jedoch an die von ihnen auch weiter verbreitete Erzählung eines jüdischen Historikers, der in seinem Buch “Contra-Apionem”, das am Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung geschrieben wurde, behauptet, daß der
Auszug der Israeliten nach Ägypten und der Exodus während der Herrschaft der Hyksos (etwa 1663 – 1550 v.u.Z.) stattgefunden haben. Josephus, der damit über Ereignisse berichtete, die zu der Zeit bereits etwa 1.700 Jahre zurücklagen, entnahm wiederum
seine Informationen einer Quelle, die Manetho, einem ägyptischen Priester des 3. Jahrhunderts v.u.Z. (also 1.300 Jahre nach der Hyksos-Ära) zugeschrieben wird.
Laut Josephus stützte sich Manetho bei seinen Berichten über Moses und den Exodus ausschließlich auf Überlieferungen des ägyptischen Volkes. Inzwischen wurden schon zahlreiche Theorien aufgestellt, die besagen, daß es sich bei den Hyksos und den Israeliten um ein und dasselbe Volk gehandelt haben muß, aber als man feststellte,
daß diese Theorien im Widerspruch zu wesentlichen Abschnitten der Bibel stehen, machten sich die Bibelgelehrten schnell eine abgeänderte Version der Erzählung von Josephus zu eigen. Diese umgewandelte Theorie, der jede solide Grundlage fehlt, besagt, daß Joseph während der Hyksos-Ära in die Sklaverei verkauft wurde und, daß ihm später seine Familie nach Ägypten folgte.Wenn man die Bibel aufmerksam studiert und sie mit der ägyptischen Geschichte in Einklang bringt, wird man aber rasch feststellen, daß es sich bei dieser allgemein anerkannten Theorie um eine bewußte Lüge handelt.

Interessiert sie das Thema? Hier koennen sie weiterlesen:

                         Der Betrug der Geschichte: Joseph

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